Zahnriemenwechsel Automarke

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Der Zahnriemen ist ein wichtiges Bauteil an vielen Viertakt-Verbrennungsmotoren. Ohne die Zahnriemensteuerung würden Motoren nicht laufen. Das gilt auch für andere Techniken, die dasselbe Arbeitsprinzip verfolgen. Andere Techniken, da der Zahnriemen eine wirtschaftliche Weiterentwicklung der Steuerketten ist. Allerdings sind Steuerriemen auch Verschleißteile. Deren Austausch muss zwingend von einem Fachbetrieb vorgenommen werden, da hier bereits kleinste Fehler zu einem kapitalen Motorschaden führen können.

In Berlin und für das gesamte Berliner Umland gehören wir zu den führenden Meisterwerkstätten, wenn es um handwerkliche Qualität geht. Als ein auf unter anderem Motorentechnik spezialisierter Betrieb gehören für uns Arbeiten rund um Zahnriemen selbstverständlich dazu.

Notwendigkeit und Funktion der Motorsteuerung

Zweitaktmoren brauchten zunächst keine komplizierte Steuerung. Das Luft-Kraftstoffgemisch wird über den Vergaser angereichert und strömt in den Verbrennungsraum (erster Takt). Nach dem Verbrennen werden die Abgase dann aus dem Brennraum gestoßen (zweiter Takt). Um aber vier Takte und damit eine optimalere Verbrennung zu erzielen, benötigt es eine spezielle Steuerung für die Ventile, die quasi unabhängig vom Kolbenhub mit Zwischenschritten funktioniert. Bei modernen Motoren liegen die Nockenwellen oben auf dem Zylinderkopf. Über die Nocken auf dieser Welle werden die Ein- und Auslassventile geöffnet und geschlossen.

Die Kraft muss von der Kurbelwelle an die Nockenwelle geleitet werden

Die Kraft zum Antreiben der Nockenwellen bezieht der Motor dabei von der Kurbelwelle, also der Welle, auf die die durch die Verbrennung entstehende Energie in Bewegungsenergie umgewandelt wird. Aber durch den logischen Aufbau eines Motors muss sich die Kurbelwelle im unteren Bereich des Motors, dem Kurbelgehäuse, befinden. Damit muss die unten an der Kurbelwelle entstehende Kraft irgendwie nach oben an die Nockenwellen geleitet werden. Dazu haben Ingenieure und Erfinder verschiedene Techniken entwickelt, die jedoch alle demselben Prinzip folgen.

Die Geschichte des Zahn- oder Steuerriemens

Die Königswelle

1906 kam die zunächst einfachste Lösung auf – eine Königswelle. Unten an der Kurbelwelle befindet sich ein Kegelzahnrad, auch oben an der Nockenwelle. Dazwischen wird eine Welle eingesetzt, die, ebenfalls mit passenden Kegelzahnrädern ausgestattet, perfekt eingepasst werden kann. Grundsätzlich ist diese Antriebsform noch heute die mit Abstand zuverlässigste, die selbst in extremen Belastungssituationen kaum zu Schäden führt. Zudem ist die Königswelle nahezu wartungsunabhängig.

Dafür ist aber der Produktionsaufwand hoch, da die Welle massiv aus hochwertigen Materialien gefertigt werden muss – insbesondere die Kegelzahnräder. Deshalb sind Königswellen bei drehzahlfreudigen und hochpreisigen Motorrädern und im Motorsport zu finden.

Die Steuerkette

Dazu kommt ein recht massiver Platzbedarf, der die Welle weiter unattraktiv aussehen lässt. Schon um 1910 haben die ersten Motorenbauer daher die Steuerkette vorgestellt. Nun kamen an Nocken- und Kurbelwelle herkömmliche Zahnräder, die über eine Antriebskette verbunden wurden. Im Prinzip sieht die Anordnung wie bei einer Fahrradkette aus. Doch wenn Sie sich eine Fahrradkette genauer anschauen, werden Sie sehen, dass diese immer durchhängt. Das ist auch bei der Steuerkette der Fall. Daher muss die Kette immer gespannt werden, da sie ansonsten massiv schwingt (peitscht). Dazu werden Federn oder mit Öldruck arbeitende Kolbenspanner verwendet. Dazu kommen Gleitschienen aus einem dem Bakelit optisch ähnlichen Kunststoff.

Weshalb sich Steuerketten nicht langfristig durchsetzen konnten

Steuerketten sind nahezu wartungsfrei, nur die Kettenspanner und die Gleitschienen können je nach Motorenbeanspruchung getauscht werden müssen. Doch fällt das Tauschen meist bei Kilometerständen zwischen 150.000 und 400.000 km an. Auch ansonsten verschlissene Steuerketten sind eher die Ausnahme. Auch die Steuerketten arbeiten bei hohen Belastungen zuverlässig. Dennoch galt auch die Steuerkette nie wirklich effizient. Dazu müssen aber mehrere Faktoren genauer betrachtet werden.

Der Platzbedarf ist ein eher weniger schwergewichtiges Argument, denn er ist nahezu mit dem Platzbedarf eines Steuerriemens gleichzusetzen. Aber die Herstellungskosten der Ketten sind sehr hoch. Gerade bei kleineren Motoren steht der Kostenaufwand in keinem Verhältnis zu der angestrebten Wirtschaftlichkeit des Motors.

Der Zahn- oder Steuerriemen

Damit aber noch nicht genug. Darüber hinaus besteht natürlich auch zwischen den Fahrzeugherstellern ein Konkurrenzdruck, also müssen Fahrzeuge so preiswert wie möglich angeboten werden. Mit der Erfindung des Kunststoffes rückte dieses Ziel in greifbare Nähe. Allerdings sind die Anforderungen an einen Kunststoffriemen sehr hoch.

  • hitzebeständig
    wartungsfrei
    dehnungsfrei
    korrekt arbeitend auch bei hohen Drehzahlen

So kam es in den 1970ern zu einer zunehmenden Verbreitung der nunmehr erfundenen Steuerriemen. Einige Leser werden sich sicherlich noch erinnern können, wie oft die Termine zum Wechseln eines Steuerriemens anzusetzen waren. Doch aus Sicht der Automobilhersteller war der Zahnriemen in mehrfacher Hinsicht lohnend. Einerseits konnten Fahrzeuge zu einem attraktiveren Preis verkauft werden. Andererseits entstand ein zusätzlicher Verdienst mit dem hohen Bedarf an gewechselten Zahnriemen. Auch heute müssen Zahnriemen noch regelmäßig ausgetauscht werden. Ansonsten besteht ein sehr hohes Risiko, dass der Zahnriemen reißt.

Weshalb das Tauschen der Zahnriemen innerhalb der Wartungsintervalle unerlässlich ist

Viele Motoren sind jedoch so konstruiert, dass sich der Raum, den die offenen Ventile und der darunter liegende Kolben benötigt, sich überschneidet. Reißt nun dieser Riemen, bleiben einige Ventile abrupt in ihrer aktuellen Position stehen, während der Motor noch nachläuft. Sofort schlagen die Kolben auf die Ventile. Die Folgen sind kapitale Motorschäden. Nur einige wenige Freiläufer (vornehmlich einige asiatische Motoren wie bei Mazda) sind (aber ebenfalls nur teilweise!) sogenannte Freiläufer.

Tauschen Sie stets alles: Zahnriemen, Umlenk- und Spannrollen als auch Wasserpumpe

Um das zu vermeiden, schreiben die Autohersteller Wechselintervalle vor. Das Kaufen des Zahnriemens selbst ist dabei eher zu vernachlässigen. Schon ab 20 Euro gibt es die Riemen. Jedoch gehören auch Umlenk- und Spannrollen dazu, die unbedingt mitgekauft werden sollten. Werden diese Teile ausgebaut und erneut verwendet, wird das Material durch den bereits bestehenden Verschleiß noch massiver abgenutzt als zuvor. Allerdings kosten die kompletten Zahnriemensätze zumeist ebenfalls deutlich unter 100 Euro.

Das komplette Wechseln verringert Risiken und spart Kosten

Nur ist mit dem Wechseln des Steuerriemens ein hoher Arbeitsaufwand verbunden. Meist werden für Motoren zwischen 3 und 8 Arbeitsstunden benötigt. Bei vielen Herstellern laufen auch die Wasserpumpen über den Zahnriemen und sind ebenfalls Verschleißteile. Daher ist es immer empfehlenswert, die Wasserpumpe ebenfalls mit zu tauschen. Denn im Prinzip können Sie die Wasserpumpe dann nahezu ohne Arbeitskosten einbauen lassen, da sämtliche Arbeiten sowieso durchgeführt werden müssen.

Konkrete Gründe, die Wasserpumpe ebenfalls zu tauschen

Außerdem kann es auch bei der gebrauchten Wasserpumpe zu einer massiveren Belastung kommen, wenn der neue Zahnriemen verbaut ist (dieser ist wieder absolut straff gespannt). Daher ist es keine Seltenheit, dass die Wasserpumpen innerhalb 10.000 km nach dem Riemenwechsel kaputt gehen. Das Fatale dabei: da ein bereits verbauter Zahnriemen nach dem Herausnehmen ebenfalls nicht mehr verwendet werden sollte (Gefahr der Überdehnung), muss der Zahnriemen schon wieder neu mitgekauft werden. Lassen Sie also Zahnriemen und Wasserpumpe in einem Durchgang erneuern, sind Sie immer auf der sicheren Seite.

Immer zur zertifizierten Meisterwerkstatt zum Steuerriemenwechsel

Keinesfalls sollten Zahnriemen von Laien getauscht werden. Der Motor ist vor dem Wechsel in eine bestimmte Stellung (OT für oberen Totpunkt des ersten Zylinders) zu bringen. Viele Motoren haben zudem zwei Nockenwellen. Neben Sie den Riemen ab und sichern Sie die Nockenwellen nicht mit speziellen Stiften, verdrehen Sie sich sofort. Darüber hinaus gibt es Hersteller wie VW, die zum Teil sogar zwei Zahnriemen verbauen (Beispiel: der 2,4-L-Diesel im T4), deren Spannung dann mit einer speziellen Messuhr festzustellen ist.

Vorteile beim Zahnriemenwechsel durch die Fachwerkstatt

Haben Sie Ihren Zahnriemen durch eine Fachwerkstatt tauschen lassen, besteht bei einem Montagefehler auch ein Schadensersatzanspruch, Sie sind also doppelt abgesichert und müssen auch nicht über die eben genannten Besonderheiten nachdenken. Denn wenn Sie diesen bei jedem Motor anders gelagerten Besonderheiten nicht nachkommen, steigt das Risiko eines Motorschadens ebenfalls dramatisch an.

Schon das Aufsetzen des Riemens um einen Zahn führt zu massivem Leistungsverlust, da die Steuerzeiten nicht mehr stimmen. Neben den Wartungsintervallen sollten Sie auch beim Gebrauchtwagenkauf einen Zahnriemenwechsel durchführen, wenn nicht eindeutig geklärt werden kann, ob der ohne Wartungsstau gewechselt wurde.

Hohe Arbeitsqualität und Ersatzteile in absoluter Erstausrüsterqualität

In und um Berlin sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner zum Wechseln des Zahnriemens. Denn bei uns steht immer Qualität an erster Stelle. Auch bei den verbauten Ersatzteilen. Selbstverständlich verwenden wir für Sie die günstigeren Produkte aus dem Aftermarket-Bereich. Aber wir achten extrem auf Erstausrüsterqualität. Wir verbauen keine Billigprodukte mit einem hohen vorzeitigen Verschleißrisiko, nur um eine scheinbar billige Rechnung zu suggerieren. Die Qualität der verwendeten Ersatzteile ist bei uns ebenso hoch wie die handwerkliche Qualität. Dennoch bieten wir Ihnen ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wir führen sämtliche Arbeiten rund um Zahnriemen und Steuerkette an allen Automobilen für Sie durch

Neben Zahnriemen übernehmen wir selbstverständlich auch die Wartung und Instandsetzung von Steuerketten. Diese sind zum Beispiel bei Mercedes Modellen (ausschließlich Steuerketten) zu finden. Natürlich ersetzen wir hier Gleitschienen und Kettenspanner, bei Bedarf natürlich auch die Steuerketten. Selbst, wenn das insgesamt nur sehr selten vorkommt, doch auch hier verfügt unser engagiertes Werkstatt-Team über fundiertes Wissen und tiefe Erfahrungen.

Schließlich sind wir auch weit über die Grenzen Berlins hinaus für unsere Restaurierungsarbeiten bekannt. Das bedeutet, auch bei Ihrem Oldtimer oder Veteranen tauschen wir gerne für Sie Steuerriemen, Steuerkette oder Königswelle. Das immer in der höchsten Handwerksqualität zu erstklassigen Konditionen, wie es Stammkunden von uns gewohnt sind.

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