Zahnriemen Berlin

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Der Zahnriemen ist ein unscheinbares Element, das an nahezu jedem Viertakt-Motor zu finden ist.

Die wenigsten Fahrzeugbesitzer werden ihn je zu sehen bekommen, dennoch müssen sie die vorgeschriebenen Intervalle zum Wechseln des Zahnriemens unbedingt beachten.

Neben dem Zahnriemen sollten bei dieser Gelegenheit und je nach Motor noch andere Teile mit erneuert werden.

Weil der Zahn- oder Steuerriemen ein zentrales Bauteil von so großer Bedeutung ist, sollten Sie als ausführende Werkstatt ausschließlich auf einen zertifizierten Betrieb setzen, dem Sie absolut vertrauen können.

In und um Berlins stellt unsere Meisterwerkstatt für unsere Kunden einen solchen Betrieb dar.

Aufgaben des Zahnriemens

Der Zahnriemen wird auch Steuerriemen genannt.

Darin liegt auch seine Aufgabe begründet.

Ein Viertaktmotor muss während eines Arbeitstaktes (eine Kurbelwellenumdrehung, also vom oberen Totpunkt zum unteren Totpunkt zurück zum oberen Totpunkt eines Kolbens) vier Arbeitstakte bewerkstelligen:

  1. Ansaugen (Luft, bei Vergasermotoren, Luft-Kraftstoffgemisch)
  2. Verdichten und anschließendes Zünden
  3. Arbeiten (Verbrennen)
  4. Ausstoßen (Abgase)

Dazu müssen die Einlass- und Auslassventile mehrfach während eines Arbeitstaktes öffnen und schließen.

Bewerkstelligt wird das durch die Nockenwelle oder Nockenwellen.

Die müssen aber ebenfalls in der richtigen Drehzahl des Motors angetrieben werden.

Und wo wäre das einfacher, als direkt dort, wo die Bewegungskraft des Verbrennens in eine Drehbewegung umgesetzt wird, nämlich an der Kurbelwelle?

Zahnriemen, Königswelle und Steuerkette

Dazu gibt es drei Lösungsansätze:

  • die Königswelle
  • die Steuerkette
  • der Zahnriemen

Die Königswelle stellt eine Welle dar, die die Drehbewegung über Kegelzahnräder von der unten liegenden Kurbelwelle an die oben liegende(n) Nockenwelle(n) weiterleitet.

Da dieses Prinzip kostspielig ist, kam schon bald die Steuerkette.

Die ist jedoch immer noch verhältnismäßig aufwendig. Wesentlich wirtschaftlicher ist dem gegenüber der preiswerte Zahnriemen.

Alle Systeme haben aber auch Vor- und Nachteile:

Königswelle

Nahezu unzerstörbar, selbst unter extremen Einsatzbedingungen. Daher oft im teuren Motorsport zu finden.

Steuerkette

Ausgesprochen robust hat sich über viele Jahrzehnte bewiesen, dass sie dem Zahnriemen in der Laufleistung deutlich überlegen ist.

Sie ist erheblich widerstandsfähiger, aber auch dementsprechend teurer.

Insbesondere bei Dieselmotoren und großen Aggregaten (ab Sechszylinder) war sie daher häufig zu finden.

Einer der wenigen Autohersteller, der konsequent auf Steuerketten setzt, ist Mercedes-Benz.

Entsprechend legendär ist auch die Langlebigkeit der Motoren.

Zahnriemen

Der Zahnriemen ermöglicht eine wesentlich kostengünstigere Produktion des Motors.

Damit schlägt sich der Steuerriemen deutlich im Verkaufspreis eines Automobils nieder.

Allerdings bieten inzwischen die meisten Hersteller nur noch Motoren mit Zahnriemen an, eine Auswahl besteht nicht.

Dafür muss der Kunde dann später höhere Wartungskosten in Kauf nehmen.

Bedenken Sie, was ein vermeintliches „Sparen“ bedeuten kann

Allerdings gibt es auch hier Möglichkeiten, Geld zu „sparen“.

Doch ob das wirkliches „Sparen“ ist, lässt sich stark anzweifeln.

Die Autobauer sprechen nämlich nur davon, dass der Zahnriemen in regelmäßigen Abständen zu tauschen ist.

Bei modernen Fahrzeugen liegen die Intervalle je nach Hersteller zwischen 80.000 und 120.000 km.

Zahnriemen – Umlenk- und Spannrollen

Jedoch sind auch die ebenfalls benötigten Umlenk- und Spannrollen Verschleißteile.

Lassen Sie den Zahnriemen Ihres Autos tauschen, sollten Sie diese Teile ebenfalls mit austauschen lassen.

Zwar können Sie auch nur den Riemen erneuern, doch nach dem Austauschen verändert sich auch die Krafteinwirkung auf die regelrecht über tausende Kilometer eingelaufenen Rollen.

Damit erhöht sich das Risiko eines Defekts.

Was passieren kann, wenn falsch am Zahnriemen gespart wird

Bei den meisten Motoren „teilen“ sich die Ventile und Kolben eines Motors jedoch den oberen Raum im Zylinder.

Reißt nun der Steuerriemen, bleiben die Ventile mit einem Schlag stehen, während der Motor selbst noch dreht.

Im Bruchteil einer Sekunde schlagen die Kolben einzelner Zylinder auf die jeweils offenen Ventile.

Das bedeutet nun einen kapitalen Motorschaden.

Nur sehr wenige Motoren (einige Mazda-Motoren beispielsweise) sind als sogenannte Freiläufer konzipiert, bei denen nichts passiert.

Der Wechsel der Wasserpumpe empfiehlt sich ebenfalls

Betrachtet man nun den Kostenaufwand für einen Zahnriemensatz (also Steuerriemen und alle Rollen) in Relation zu einem Motorschaden, ist der Wechsel des gesamten Steuerriemensatzes auf jeden Fall preiswerter.

Doch neben der oder den Nockenwellen treibt der Zahnriemen oft auch die Wasserpumpe eines Motors an.

Nicht nur, dass sich mit dem Erneuern des Riemens auch hier die Krafteinwirkung auf ein eingelaufenes System verändert und damit ein Risiko darstellt.

Darüber hinaus ist die Wasserpumpe von Haus aus ein Verschleißteil, das ebenfalls im zeitlichen Rahmen des Steuerriemens getauscht werden sollte.

Wasserpumpe mit wechseln und bares Geld sparen

Das lässt sich auch relativ einfach begründen: zum Wechseln des Zahnriemen muss ein Motor an der Stirnseite weitgehend zerlegt werden.

Je nach Motor liegt der Arbeitsaufwand in der Regel zwischen zwei und acht Arbeitsstunden.

Der eigentliche Kostenfaktor ist damit die Arbeitszeit.

Unabhängig davon, ob Sie nun nur Wasserpumpe oder Steuerriemen tauschen wollen – der Arbeitsaufwand bleibt immer derselbe.

Tauschen Sie also beide Teile bei dieser Gelegenheit, sparen Sie die zusätzlichen Einbaukosten, wenn die Wasserpumpe Verschleißerscheinungen zeigt.

Das oftmals nicht beachtete Verschleißteil Wasserpumpe

Damit aber nicht genug: nicht immer wird ein Wasserpumpenschaden von Autofahrer erkannt.

Das bedeutet, Sie senken auch das Risiko eines Kopfdichtungsschadens und damit eines Motorschadens durch Überhitzung.

Ebenso senken Sie das Risiko eines gerissenen oder verrutschten Zahnriemens deutlich durch den Einbau neuer Umlenk- und Spannrollen.

Die Kosten für diese Bauteile stehen also in keinem Vergleich zu den enormen Schäden, vor denen Sie das Erneuern bewahrt.

Zahnriemen wechseln – eine anspruchsvolle Arbeit

Der Zahnriemen muss dabei auf den Zahn genau aufgelegt werden.

Die Nockenwellen müssen ebenfalls in der exakten Position sein, werden aber durch die Stellung der Ventile zumeist verdreht.

Entsprechend muss man beim Wechseln des Zahnriemens einige Punkte beachten.

Dass beispielsweise der erste Zylinder an einem bestimmten Punkt steht (oberer Totpunkt), oder dass die Nockenwelle gegen Verdrehen fixiert werden.

All diese Arbeiten übernehmen wir in unserer Berliner Meisterwerkstatt in höchster handwerklicher Präzision.

Vom Kleinwagen bis zum Supersportwagen – Ihre Werkstatt im Herzen Berlins

Da wir in unserer freien Fachwerkstatt auch einen Fokus auf Premium-Automobile legen, ist unser motiviertes Mechaniker-Team auch bestens mit hochpreisigen Fahrzeugen vertraut – von etwaigen Berührungsängsten mancher Werkstätten bei hochwertigen Sport- und Supersportwagen ganz zu schweigen.

Wir führen die Arbeiten dabei an allen Kundenfahrzeugen so durch, als ob wir ein eigenes Auto reparieren würden.

Zahnriemen: Professionell, zuverlässig und preiswert

Das ist unsere oberste Unternehmens-Philosophie.

Gefolgt von einem zuverlässigen Zeitmanagement, schließlich müssen unsere Kunden auch ihre Zeit planen können.

Gerne können auch Sie von all diesen Vorteilen profitieren und gleichzeitig in den Genuss eines erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnisses kommen.

Darüber hinaus haben Sie immer Gewissheit, dass nicht nur alle Arbeiten mit der notwendigen Professionalität und Perfektion durchgeführt werden – auch die günstigen Ersatzteile sind ausschließlich in Erstausrüsterqualität.

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